Bündnis Kulturlandschaft Romantischer Rhein am 26.04.2024 reaktiviert

News

Unter "Die Bürgergruppen" finden Sie nicht nur ältere Nachrichten, sondern auch noch mehr Informationen.

„Wer die Energiewende erfolgreich umsetzen will, muss den politischen Widerstand der größten Profiteure des aktuellen Fördersystems zum Wohle der Verbraucher überwinden.“ Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (2014)

Der tägliche Blick auf die Defizite der sog. Energiewende

Dachsenhausen wehrt sich gegen die Windräder

 

Nachdem sich der Gemeinderat kürzlich für den Bau von Windindustrieanlagen entschieden hat, wehren sich nun die Bürgerinnen und Bürger von Dachsenhausen gegen die geplante Waldvernichtung und Zerstörung ihres Umfelds. Nach dem Wunsch des Projektierers Iterra sollen in dem Wald von Dachsenhausen fünf bis 6 Windindustrieanlagen gebaut werden. Damit wird nicht nur ein Trinkwassersammelgebiet massiv bedroht, sondern die Heimstatt von unzähligen Tierarten und Pflanzen sowie das Naherholungsgebiet für viele Koblenzer und Lahnsteiner wird vernichtet.

 

In einer Informationsveranstaltung der Fa. Iterra in diesem Jahr wurden die Bedenken der anwesenden Bürgerinnen und Bürger ins Lächerliche gezogen und mit Halbwahrheiten argumentiert. Als Reaktion darauf fanden sich unmittelbar im Anschluss an diese Veranstaltung empörte Bürgerinnen und Bürger zusammen, um sich gemeinsam gegen die Pläne der Fa. Iterra und des Gemeinderates zu wehren. Sie gründeten die Bürgerinitiative für Flora und Fauna Dachsenhausen (biff.dachsenhausen@gmail.com), die auch von der Bürgerinitiative Niederwallmenach und Umgebung (BINU) unterstützt wird. Zusammen mit dem kürzlich auch von der BINU mit gegründeten Bündnis Kulturlandschaft Romantischer Rhein bildet sich nun eine immer breiter werdende Front gegen die Zerstörung der Natur, der Biodiversität und des Wohnumfeldes in unserer Kulturlandschaft.

Geplanter Windpark Dachsenhausen
Geplanter Windpark Dachsenhausen

Windpark Lahnstein zerstört die Weltkulturerbestätten

Ohne Rücksicht auf den Mensch, die Natur, den Klimawandel und die 3 Weltkulturerbestätten UNESCO-Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal, UNESCO-Welterbe Obergermanischer-Raetischer und Welterbestätte Bad Ems planen die EVM, die Stadt Lahnstein und einige umliegende Gemeinden bis zu 16 Windindustrieanlagen auf den Lahnhöhen.

 

Offenbar scheinen die Finanznot und die Gier in den Gemeinden so groß zu sein, dass man alle Bedenken ignoriert. Die Windindustrieanlagen, die jeweils eine Gesamthöhe von 270 m haben werden, verteilen sich auf folgende Gemeinden (vgl. auch Karte):

  • Stadt Lahnstein; 9 Windindustrieanlagen
  • Becheln: 2 Windindustrieanlagen
  • Frücht: 2 Windindustrieanlagen
  • Grafen von Kanitz: 1 Windindustrieanlage
  • Schweighausen: 2 Windindustrieanlagen
Geplanter Windpark Lahnhöhe
Geplanter Windpark Lahnhöhe

Die EVM und die Gemeinden verstoßen nach unserer Ansicht gegen die Regelungen des LEP IV, wonach „der außergewöhnliche universelle Wert des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal nicht durch die Errichtung raumbedeutsamer Windenergieanlagen auch außerhalb des Rahmenbereiches des anerkannten Welterbegebietes wesentlich beeinträchtigt werden darf.“ Diese Windindustrieanlagen sind nach unser Auffassung nicht nur raumbedeutsam, sondern sie zerstören in einem noch nie dagewesenen Ausmaß die drei Welterbestätten.

 

Um die Welterbestätten zu erhalten, hat sich am 27. April 2024 das Bündnis Kulturlandschaft Romantischer Rhein wieder zusammengefunden. In diesem Bündnis hat sich eine große Gruppe von Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen zusammengeschlossen, die um den Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft kämpfen werden.

Dieses Bündnis wird auch von der BINU unterstützt. Sofern Sie uns unterstützen möchten oder mit uns in Kontakt treten wollen, erreichen Sie uns über die folgenden EMail-Adressen:

 

bkrr-mittelrheintal@web.de

 

bindwundu@gmail.com

Bundesrechnungshof rechnet mit der Regierung ab

Was für eine Ohrfeige für die Ampelregierung und Habeck: Der Bundesrechnungshof hat am 7. März 2024 seinen Bericht zur Umsetzung der Energiewende im Hinblick auf die Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltverträglichkeit der Stromversorgung veröffentlicht. Erstaunlich ist, dass die Bundesbehörde auf die negativen Auswirkungen der Energiewende aufmerksam macht und dabei der Ampel vorwirft, diese zu ignorieren. Den Aussagen des Bundesrechnungshofs kommen nach Auffassung der BINU gerade in der aktuellen Zeit, in der durch den Ausbau der Windkraft und Solarparks rücksichtslos die Wälder abgeholzt werden und keine Berücksichtigung von Natur- und Artenschutz sowie der Biodiversität erfolgt, eine hohe Bedeutung zu.

 

Der Bundesrechnungshof bescheinigt der Ampelregierung folgendes:

„Die Versorgungssicherheit ist gefährdet, der Strom ist teuer und Auswirkungen der Energiewende auf Landschaft, Natur und Umwelt kann die Bundesregierung nicht umfassend bewerten."

 

Bemerkenswert ist die Detailerläuterung des Rechnungshofs in dem Kapitel 5 zur Umweltverträglichkeit der Stromversorgung. Dort rügt der Bundesrechnungshof wie folgt:

„Die Energiewende wirkt sich vielfältig auf die Umwelt aus. [...] Zugleich liegen der Bundesregierung zahlreiche Erkenntnisse zu negativen Umweltwirkungen erneuerbarer Energien vor. Dazu zählen beispielsweise die Inanspruchnahme von knappen Flächen und Ressourcen, aber auch die Beeinträchtigung der Biodiversität.

Im Zuge der Energiekrise wurden umweltschutzrechtliche Verfahrensstandards abgesenkt. Dies erhöht das Risiko, dass einzelne Schutzgüter mehr als nötig beeinträchtigt werden. Dennoch hat es die Bundesregierung – mit Ausnahme des Schutzgutes Klima – bis heute versäumt, ein wirksames Ziel- und Monitoringsystem für ein umweltverträgliches Energiesystem einzuführen. Stattdessen hat sie den Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“ ausgesetzt – den einzigen Prozess, in dem die Umweltverträglichkeit zumindest angelegt war.“

 

Es bleibt zu hoffen, dass es jetzt vielleicht auch der Regierung dämmert, dass sie auf dem falschen Weg ist. 

 

Erkennen unsere verantwortlichen Politiker nun endlich, dass die Energiepolitik der Ampel ein Irrweg ist?

 

Wenn man sich über Jahre hinweg mit der Thematik der Energieversorgung durch erneuerbare Energien wie Windkraft auseinandergesetzt hat, musste man sich tatsächlich mehrmals verwundert die Augen reiben:

 

Hatte sich der FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Dürr in einem Positionspapier derart geäußert, dass die von Habeck und seinen Grünen vorangetriebene Elektrifizierung von Industrie, Verkehr und Gebäudewärme ein Irrweg ist? Hatte Christian Dürr beschrieben, dass dieser Weg aufgrund des labilen Stromnetzes und der teuren Energiekosten riskant für den Standort Deutschland ist?

 

Tatsächlich hat sich Christian Dürr derart geäußert und dabei die Argumente auf den Tisch gelegt, die seitens der Bürgerinitiative Niederwallmenach bereits seit 2014 in diversen Vorträgen und Veröffentlichungen dargelegt wurden.

 

Endlich erkennt zumindest die FDP, dass für eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung viele Energieträger benötigt werden. Die Sonnen- und Windkraft reicht allein nicht dazu aus. Dürr erläutert in dem Papier, dass der Zubau an Windkraft und Photovoltaik ohne neue Leitungen nichts bringt, sondern unsere Netze sogar überlasten könnte. Wind- und sonnenreiche Tage führen zu Stromüberschüssen und negativen Preisen. Dankbare Abnehmer des überschüssigen Stroms sind die Schweiz und Österreich. Sie erhalten für die Abnahme sogar Geld und verkaufen uns den dann in ihren Pumpkraftwerken gespeicherten Strom teuer zurück. Die Ökostromerzeuger litten laut Dürr dagegen nicht, da sie feste Vergütungen auch fürs Abschalten ihrer Anlagen erhielten. Dieses Netzengpassmanagement kostet den Verbraucher allein mehr als 4 Milliarden Euro im Jahr.

 

Auch was die fehlenden Stromspeicher und den Anteil der Sonnen- und Windkraft am Primärenergieverbrauch anbelangt, scheint sich der Politiker entsprechend informiert zu haben. Sie decken gerade einmal 6 Prozent am Energieverbrauch. Auch dies ist eine Statistik, die seit vielen Jahren so bekannt ist und auf die diese Homepage regelmäßig verweist.

 

Man kann Christian Dürr nur darin bestärken, dieses Meinungsbild in der Regierung durchzusetzen. Die grün geprägte Ampelpolitik gefährdet nicht nur unseren Standort Deutschland, sondern sie ist auch ein Irrweg für den Klima- und Naturschutz.

 

IB/10.2023

Aktuelle und sehenswerte Videos aus dem Sommer 2023

Deutschland - der Stromimporteur seit 4/2023

 

Auch wenn es die Regierung dementiert: Seit April ist Deutschland zum Stromimporteur geworden. Die erneuerbaren Energien sind nicht dazu geeignet, eine zuverlässsige Stromversorgung für Deutschland zu gewährleisten. Auch ein weiterer Ausbau der erneuerbaren Energien nutzt nichts, sofern keine Stromspeicher vorhanden sind. Der Industriestandort Deutschland ist durch diese fahrlässige Politik gefährdet. Nachfolgend ein Vergleich der Monate April bis Juli aus den Jahren 2022 - 2023:

Die windigen Versprechen des Kanzlers

Eines kann man Olaf Scholz nicht vorwerfen: „Angst vor großen Zahlen und großen Versprechen.“ Laut Scholz sollen vier bis fünf Windräder für die Energiewende bis zum Jahr 2030 jeden Tag errichtet werden. Zu den bestehenden 30.000 Windindustrieanlagen kämen also noch rd. 10.000 Anlagen dazu. Hier sieht Scholz blühende Landschaften auf Deutschland zukommen, wobei dies leider nicht wörtlich zu nehmen ist. Scholz und seine Ampelkoalitionäre träumen davon, dass der Ausbau der Windindustrie einen Boom am Arbeitsmarkt auslösen werden. „Die Arbeitslosigkeit könnte bald Geschichte sein“, frohlockte der Kanzler. Leider äußert er sich nicht zu den Konsequenzen dauerhaft hoher Energiepreise, wie sie von Fachleuten erwartet werden. Hier ist bereits heute zu beobachten, dass die ersten Unternehmen aus Deutschland abwandern und die teuren Standorte in Deutschland schließen. Deutsche Autobauer lassen zudem gerade in den USA, in Spanien und in Tschechien neue Gigafabriken bauen. Hier entstehen also nicht die heißbegehrten Arbeitsplätze in Deutschland. Deutschland droht ein wirtschaftlicher Abstieg und gerade kein Wirtschaftswunder.

Mut für eine ehrliche Energiepolitk

Atomstrom, Frackinggas, Lithium: Deutschland braucht Energie und Rohstoffe,
will sie aber nicht im eigenen Land gewinnen. Das ist ein Widerspruch. Aber gut fürs Wohlgefühl.

Den Bürgerinitiativen wird regelmäßig vorgeworfen, Windkraftprojekte getreu dem Motto „Nicht vor meiner eigenen Haustür“ abzulehnen. Wie aber verhalten sich die aktuell regierenden Ampelparteien? Ihre Vorgehensweise ist von Widersprüchen gekennzeichnet und heuchlerisch:

  • Die Grünen und die SPD wollen keine neuen Brennstäbe für Atomkraftwerke besorgen, also verfeuern sie lieber klimaschädliche Kohle, bei der es sich sogar um russische Braunkohle handeln darf.

  • Die Ampel will kein Fracking, scheut aber keinen klimaschädlichen Aufwand, Fracking-Gas aus Übersee kommen zu lassen und hierfür milliardenschwere LNG-Terminals an der Küste bauen zu lassen. Die gemeinsamen positiven Einschätzungen von Experten (Kommission Fracking) und von Umweltschützern zum Fracking in Deutschland werden dagegen ignoriert.

  • Die Ampelregierung weigert sich, Kohlendioxid in den Boden zu pressen und plant, das Gas nach Norwegen zu exportieren, die dies für uns erledigen sollen.

  • Die FDP scheut sich bei der Windkraft nicht davor, von der „Freiheitsenergie“ zu sprechen und unterstützt den beschleunigten Ausbau. Dabei ignoriert sie, dass die heute vorhandenen 30.000 Windräder nur einen minimalen Anteil an unserer Energieversorgung haben und selbst 100.000 Windräder uns nicht helfen werden. Weder ist Windstrom speicherbar, noch ist er grundlastfähig. Es handelt sich hier um Träumereien der Grünen, die die FDP wohl im Sinne des Koalitionsfriedens nicht zerstören will.

  • Für den Umstieg vom Verbrennungsmotor auf die Elektromobilität braucht es viel Lithium. Deutschland importiert mehrere hundert Millionen Lithiumakkus im Jahr aus China. Zumindest ein kleiner Teil des Bedarfs könnte auch hierzulande gedeckt werden. Im Südwesten, genauer: im Oberrheingraben gibt es ein großes Lithiumvorkommen. Hier experimentiert bereits ein Unternehmen damit, wie sich der begehrte Rohstoff aus dem heißen
    Wasser in der Tiefe fördern lässt. 2025 könnte es losgehen. Doch ob Deutschland seine eigenen Vorräte wirklich nutzt, ist offen. Der Abbau im Ausland - dies gilt auch für wichtige Rohstoffe beim Bau von Windrädern - ist doch viel einfacher, da die mit dem Abbau verbundenen Umweltzerstörungen eben nicht hier passieren. China oder der Kongo sind weit weg.

  • Die Ampel setzt auf die Energieversorgung mit grünem Wasserstoff. Hört man den regierenden Poltikern zu, könnte man meinen, dass es sich hierbei bereits um eine etablierte Technologie handelt. Tatsächlich gibt es aber in Deutschland nur erste Testanlagen, d.h. die Technologie ist noch nicht so ausgereift, dass sie großflächig eingesetzt werden könnte. Dies wird noch viele Jahre dauern.

Deutschland konnte sich diese Haltung über Jahrzehnte leisten, schließlich gab ja gerade die Energie im Überfluss. Der Strom kommt einfach aus der Steckdose und das Gas aus der Leitung. So entstand im Laufe der Zeit ein verzerrtes Bild und niemand interessierte sich dafür, wo an kalten, windstillen Tagen der Strom herkommen soll, wenn alle Atom- und Kohlekraftwerke abgeschaltet sind.

Gegen die Pläne der Ampel, auf den grünen Wasserstoff und den Ausbau der erneuerbaren Energien zu setzen, ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Die Regierung sollte aber so ehrlich sein und sagen, dass es eben noch keine technologischen Möglichkeiten der Massenproduktion von grünem Wasserstoff gibt und sich Windstrom mangels Speichertechnologien auch nicht speichern lässt. Hier reden wir noch von vielen Jahren oder Jahrzehnten in der technologischen Entwicklung

Russlands Krieg gegen die Ukraine hätte ein Weckruf für die Energiepolitik sein müssen. Die Bundesregierung handelt aber so, als hätte sie den Wecker nicht gehört. Ideologisch geprägte Parteiprogramme und die Angst vor dem Wähler scheinen jegliche Vernunft und ein bedachtes Vorgehen zu blockieren. Von der Wissenschaft vorgetragene Argumente werden von den Spitzenpolitikern als falsch vom Tisch gewischt und vieles wird mit dem Argument abgewürgt, dass es für den kommenden Winter nichts mehr bringt.

Wo bleibt die Weitsicht der Politik? Das kurzsichtige und von Parteiideologien geprägte Denken gefährdet den Industriestandort Deutschland und unseren Wohlstand bzw. den Wohlstand unserer Kinder. Der Industriestandort Deutschland braucht eine langfristige und unabhängige Energiesicherheit, um nicht wieder in die Abhängigkeit von Despoten zu geraten. Auch die Rückkehr eines Donald Trump mit der von ihm propagierten Abschottung (MAGA) ist dabei ein nicht unrealistisches Drohszenario.

Deutschland muss zu seiner energiepolitischen Verantwortung stehen. Dazu muss eine Regierung auch den Mut haben, unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Deutschland ist ein Land der Ingenieure und benötigt eine Technologieoffenheit. Bis neue Energieträger zur Verfügung stehen, müssen vorhandene Ressourcen übergangsweise weiter genutzt oder ausgebaut werden. Dies widerspricht nicht dem Klimaschutz, denn Kernenergie schont das Klima, Gaskraftwerke schonen es immerhin mehr als Kohlekraftwerke und Photovoltaik-Anlagen, die nicht auf wertvollen Äckern und Wiesen, sondern flächendeckend und verpflichtend auf Dächern oder in Form der Agrophotovoltaik installiert werden, schonen nicht nur das Klima, sondern zugleich auch die Natur. Gerade die Natur scheint in der Denkweise der Ampelregierung ohnehin keine Rolle zu spielen.

Ukraine-Krieg rechtfertigt nicht den Ausbau der Windkraft

Im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg wird auf der politischen Ebene und durch die mit ihr verbundenen Lobby-Verbände der Ausbau der Windkraft gefordert. Dies soll die absehbare Energieknappheit verhindern.

Nach unserer Ansicht ist dies irreführend und eine Fortsetzung der verfehlten Energiepolitik der aktuellen Ampelkoalition. Die Naturschutzinitiative e.V. hat hierzu folgende Stellungnahme veröffentlicht, der wir uns uneingeschränkt anschließen.

 

„Die aktuelle Situation zeigt, dass die deutsche Energiewende plan- und konzeptlos ist und ihr kein anderes europäisches Land folgt. Eine volatile und ineffiziente Energieform wie die Windenergie (eingespeist wird nur ein Bruchteil der installierten Nennleistung) alleine ist nicht in der Lage, die Grundlast und den Energiebedarf sicherzustellen. Das gleiche gilt für die Photovoltaik. Mit Windkraft und Photovoltaik ist bereits jetzt deutlich mehr Nennleistung installiert als für die Stromversorgung benötigt wird. Ein weiterer Ausbau wäre nur eine Materialschlacht und nicht sinnvoll, da sie zu immer größeren Schäden für die Wälder und die Biodiversität als unsere Lebensgrundlage führt. Der Klimawandel ist nur ein Faktor der ökologischen Krise und nicht der einzige. Zudem lassen sich die russischen Energielieferungen auf dem momentanen Stand der Technik nicht durch Strom ersetzen. Dazu müssten vorher z.B. die Endgeräte ersetzt werden.

Wir werden den Energiehunger einer wachsenden Weltbevölkerung auf dem jetzigen Niveau nicht befriedigen können - mit keiner Technik.

Die Schwerpunkte einer echten Energiewende müssen auf dem Einsparen und auf dem Speichern von Energie liegen. Das hat die deutsche Energiewende bisher leider versäumt.

Deutschland betreibt „Greenwashing“, indem die negativen Auswirkungen dieser Energiegewinnung und der immense Ressourcenverbrauch in andere Länder ausgelagert werden.

Es ist infam und unverantwortlich, den schrecklichen Krieg gegen die Ukraine und das Leid der betroffenen Menschen für die Interessen der Windindustrielobby zu instrumentalisieren.

 

 

Gedanken eines Mitstreiters zum Koalitionsvertrag, die nachdenklich stimmen sollten

Wichtige Backup-Infos zur Energiewende

Im nachfolgenden Video hat der Hunsrücker Autor und Filmemacher, Jörg Rehmann, die Umsetzung der Energiewende  schonungslos dargestellt.

Mit bestechenden Fakten, Hintergründen und dem Thema Lobbyismus zeichnet er chronologisch die Fehlentwicklungen der Energiewende auf.

Deutliche Worte findet er zu seinen Kollegen in den Medien, die mit ihrem Mainstraem entscheidende Beihilfe zu diesem Irrweg geleistet haben und noch leisten.

 

Unbedingt sehenswertes Video, welches die negativen Folgen zum Windkraftausbau prägnant in 10 Minuten beschreibt.

Unsere Mitgliedschaften
Weitere Informationen erhalten Sie hier: http://naturschutz-initiative.de/
Weitere Informationen erhalten Sie hier: http://naturschutz-initiative.de/