ABO Energy verkauft Windpark Himmighofen/Kasdorf

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Unter "Die Bürgergruppen" finden Sie nicht nur ältere Nachrichten, sondern auch noch mehr Informationen.

„Wer die Energiewende erfolgreich umsetzen will, muss den politischen Widerstand der größten Profiteure des aktuellen Fördersystems zum Wohle der Verbraucher überwinden.“ Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (2014)

 

ABO Energy verkauft Windpark Himmighofen-Kasdorf – Eigentümerwechsel wirft neue Fragen auf

 

Wie von der Bürgerinitiative Niederwallmenach bereits vor Monaten kritisch angesprochen, ist nun eingetreten, was viele Bürgerinnen und Bürger bislang kaum auf dem Schirm hatten: Das wirtschaftlich erheblich unter Druck stehende Unternehmen hat den Windpark nach eigener Mitteilung an einen „etablierten, unabhängigen Energieerzeuger“ verkauft. Einen Namen des Käufers nennt die öffentlich einsehbare Mitteilung nicht. Betroffen sind alle vier Windkraftanlagen in Himmighofen und Kasdorf.

 

Damit zeigt sich erneut: Windkraftprojekte sind nicht nur lokale Energieprojekte, sondern handelbare Wirtschafts- und Finanzobjekte. Projektierer entwickeln, genehmigen, bauen an – und verkaufen weiter. Für die betroffenen Gemeinden und Grundstückseigentümer ist deshalb entscheidend, nicht nur auf die Versprechen des ursprünglichen Projektierers zu schauen, sondern auf die langfristige Belastbarkeit der Verträge, Sicherheiten und Zusagen.

Besonders bemerkenswert ist der Zeitpunkt des Verkaufs. ABO Energy befindet sich seit Monaten in einer angespannten finanziellen Lage. Das Unternehmen hatte Anfang 2026 eine Stillhaltevereinbarung mit wesentlichen Finanzgläubigern geschlossen. Betroffen waren unter anderem Konsortialkredite, bilaterale Darlehen, Avallinien und Schuldscheindarlehen. Nach eigener Darstellung sollte dies Zeit für ein Sanierungskonzept schaffen.

Hinzu kommt: ABO Energy rechnete für das Geschäftsjahr 2025 zuletzt mit einem Konzernverlust von rund 170 Mio. Euro. Als Gründe nannte das Unternehmen unter anderem verschobene Projektverkäufe und Wertanpassungen. Auch die Anleihegläubiger mussten im März 2026 den Sanierungskurs stützen und stimmten mit großer Mehrheit Änderungen zu, die dem Unternehmen Luft in der Restrukturierung verschaffen sollen.

Ein weiteres Signal ist die Verpfändung umfangreicher Aktienpakete aus dem Umfeld der Gründerfamilien. In den veröffentlichten Directors’-Dealings-Meldungen ist ausdrücklich von Verpfändungen „im Rahmen eines Kreditgeschäfts der Gesellschaft“ die Rede. ABO Energy hatte zuvor selbst erläutert, dass im Sanierungsprozess auch Sicherheiten aus Privatvermögen – im Wesentlichen durch Verpfändung von Aktien – gewährt werden. Das ist ein starkes Indiz dafür, wie angespannt die Finanzierungssituation ist.

 

Für Himmighofen und Kasdorf stellen sich nun ganz konkrete Fragen:

Wer ist künftig tatsächlich wirtschaftlich verantwortlich? Bleiben alle vertraglichen Zusagen gegenüber Gemeinden, Grundstückseigentümern und Anwohnern unverändert bestehen? Werden Pachtverträge, Nebenabreden, Bürgerbeteiligungsmodelle oder kommunale Zusagen angepasst? Und welche Rolle spielt ABO Energy nach dem Verkauf überhaupt noch beim Betrieb, bei der Kommunikation vor Ort und bei möglichen späteren Konflikten?

Auch das von der VG Nastätten kommunizierte Bürgerbeteiligungsangebot muss nun neu betrachtet werden. Wenn der Windpark verkauft wurde, muss transparent erklärt werden, wer dieses Angebot künftig trägt, ob die Konditionen unverändert bleiben und welche Rechte Bürgerinnen und Bürger tatsächlich erhalten.

 

Die Bürgerinitiative Niederwallmenach sieht sich in ihrer Kritik bestätigt: Wer Windkraftprojekte nur als Beitrag zur Energiewende darstellt, verschweigt einen wesentlichen Teil der Wirklichkeit. Hinter den Anlagen stehen komplexe Finanzierungen, Kreditlinien, Investorenwechsel, Projektverkäufe und wirtschaftliche Risiken. Gerade kleine Ortsgemeinden dürfen hier nicht blauäugig sein. 

IB 06.05.2026

Beteiligung an 1. Teilfortschreibung Regionaler Raumordnungsplan

Bis zum 05.05.2026 läuft die 2. Beteiligung und Anhörung der 1. Teilfortschreibung des regionalen Raumordnungsplans. Auch ein Mitglied unserer Bürgerinitiative hat sich daran beteiligt. Das Schreiben können Sie sich hier ansehen.

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20260422_Bauer_Stellungnahme_RROP.pdf
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Warum der Windpark Miehlen/Hainau/Ruppertshofen ein Paradebeispiel für energiepolitischen Blindflug ist

 

Der von der wpd geplante Windpark in Miehlen/Hainau/Ruppertshofen (MIHARU) mit bis zu 10 Windkraftanlagen steht exemplarisch für einen energiepolitischen Blindflug beim Ausbau der Windkraft und der EEG-Förderung, der dringend beendet werden muss. Wenn bereits der Projektierer wpd selbst von ungünstigen Windverhältnissen am vorgesehenen Standort spricht, wird deutlich, wie stark das System verzerrt ist – mit der Folge, dass Stromkunden und Steuerzahler allein für dieses Projekt mit mehreren Hunderttausend Euro zur Kasse gebeten werden. 

 

Seit Jahren weisen wir darauf hin: Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist in Deutschland eben nicht sauber mit Netzen, Speichern und gesicherter Leistung hinterlegt. Genau deshalb ist die Linie von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche richtig. Der Zubau von Wind- und Solaranlagen muss an den Netzausbau angepasst werden; teure Abregelungen dürfen nicht länger der Normalfall sein. In der Diskussion um das „Netzpaket“ geht es deshalb ausdrücklich darum, neue Fehlanreize beim Netzanschluss und bei Entschädigungen zu begrenzen.

 

Wer die Kosten ehrlich betrachtet, erkennt sofort das Ausmaß des Problems. Das Netzengpassmanagement (sog. Redispatch) kostete den Stromkunden in den letzten 5 Jahren rund 16 Milliarden Euro, in 2025 zuletzt rund 3 Milliarden Euro. Das ist keine vorübergehende Delle, sondern eine dauerhafte Kostenkaskade. Schon diese eine Kostenposition zeigt, was passiert, wenn wetterabhängige Stromerzeugung schneller wächst als die Infrastruktur, die sie aufnehmen und verteilen soll.

 

Dazu kommt die milliardenschwere EEG-Finanzierung. 2024 wurden rund 18,5 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt auf das EEG-Konto überwiesen. Für 2025 wurde ein Finanzierungsbedarf von rund 16,5 Milliarden Euro gezahlt. Wer also behauptet, Windkraft und Solarenergie stünden längst auf eigenen marktwirtschaftlichen Füßen, blendet einen zentralen Teil der Wirklichkeit aus.

 

Und die nächste Rechnung rollt bereits an: Für den ökostrombedingten Ausbau der Übertragungsnetze die Übertragungsnetze nennt die Bundesnetzagentur Investitionen von etwa 290 Milliarden Euro bis 2037 und 360 bis 390 Milliarden Euro bis 2045. Die Kosten für den Ausbau der Verteilnetze werden oft als ähnlich hoch oder teilweise sogar höher eingeschätzt als die der Übertragungsnetze. Berechnungen kommen hier auf ca. 323 bis 430 Milliarden Euro bis 2045. Allein bis 2033 werden für den Verteilnetzausbau Investitionen von ca. 110 Milliarden Euro prognostiziert. Wer den weiteren Windkraftausbau fordert, ohne diese Summen mitzudenken, betreibt Politik im Blindflug. Denn die Rechnung zahlen am Ende nicht abstrakte „Systeme“, sondern Bürger, Unternehmen und der Industriestandort Deutschland.

 

Damit wird der Kern des Problems sichtbar: Gewinne werden privatisiert, Risiken und Folgekosten werden sozialisiert. Betreiber profitieren von privilegierten Anschluss- und Förderbedingungen, während die Allgemeinheit für Netzengpässe, Reservekosten, Ausgleichsmechanismen und Netzausbau geradesteht. Genau dieses Ungleichgewicht muss beendet werden. Wer Strom produziert, der wegen fehlender Netzkapazität nicht transportiert oder genutzt werden kann, darf nicht dauerhaft auf Kosten der Allgemeinheit entschädigt werden. Das ist keine Energiewende mit Vernunft, sondern ein politisch geschütztes Fehlanreizsystem.

 

Für ländliche Räume wie im Rhein-Lahn-Kreis ist das von unmittelbarer Bedeutung. Vor Ort werden Landschaft, Naturraum und Lebensumfeld belastet, während die systemischen Probleme anderswo in Statistiken verschwinden. Doch inzwischen sind die Zahlen zu groß, um sie noch wegzuerklären. Wer immer neue Windkraftanlagen plant, obwohl Netze hinterherhinken, Reservekraftwerke weiter gebraucht werden und das Fördersystem Milliarden verschlingt, verschärft nicht die Lösung, sondern das Problem.

 

Deshalb ist unsere Position klar: Der weitere Ausbau der Windkraft muss gestoppt werden, solange Netzausbau, Speicher und gesicherte Leistung nicht Schritt halten. Die Subventionierung über das EEG muss beendet werden. Und die Energiepolitik muss wieder das leisten, was ein Industrieland zuerst braucht: verlässliche Versorgung, bezahlbare Energie und wirtschaftliche Vernunft.
IB 10.04.2026

 

Der RROP als Türöffner

 

Warum die 2. Offenlage den Windkraftausbau nicht begrenzt, sondern organisiert

 

Auf der Homepage der Gemeinde Niederwallmenach ist folgender Text veröffentlicht: 

Der regionale Raumordnungsplan (ROP) wirkt wie ein Grobsieb. Er entscheidet nicht über jedes einzelne Detail eines Windrads, aber er legt fest, wo es überhaupt Sinn ergibt und wo es strikt verboten ist.

 

Diese Behauptung der Ortsgemeinde betrachten wir nachfolgend näher, denn wer die Unterlagen der 2. Offenlage genauer liest, erkennt etwas anderes. Der Plan setzt dem Windkraftausbau keinen klaren Riegel vor, sondern schafft die Grundlage dafür, ihn gezielt voranzutreiben.

  • Immer wieder wird der Eindruck erweckt, mit dem Regionalen Raumordnungsplan werde Windkraft auf wenige klar abgegrenzte Flächen beschränkt. Doch genau diese Darstellung hält einer näheren Prüfung nicht stand. Tatsächlich wirkt die 2. Offenlage nicht wie ein neutrales Ordnungssystem, sondern wie ein politisch vorjustiertes Steuerungsinstrument zugunsten des weiteren Windkraftausbaus. Zwar werden Vorranggebiete festgelegt. Zugleich bleibt aber außerhalb dieser Flächen gerade nicht automatisch alles ausgeschlossen. Vielmehr eröffnet der Entwurf ausdrücklich zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten über die kommunale Flächennutzungsplanung. Wer also glaubt, die Vorranggebiete würden den Ausbau räumlich sauber eingrenzen, wird durch die Unterlagen selbst eines Besseren belehrt.
  • Besonders irreführend ist die häufig vermittelte Vorstellung, außerhalb der Vorranggebiete sei Windkraft automatisch ausgeschlossen. Genau das ergibt sich aus der 2. Offenlage gerade nicht. Der Entwurf lässt vielmehr ausdrücklich eine ergänzende Entwicklung über die kommunale Flächennutzungsplanung zu. Das bedeutet: Der Regionale Raumordnungsplan ist kein vollständiges Ausschlussinstrument. Auch außerhalb der regional festgelegten Flächen kann weiterer Ausbaudruck entstehen, wenn Gemeinden planerisch nachsteuern und Vorhabenträger entsprechende Projekte verfolgen. Wer den Eindruck erweckt, der RROP ziehe eine abschließende Grenze, verschweigt damit einen zentralen Punkt des Entwurfs.
  • Auch beim Thema Schutzabstände zeigt sich, wie trügerisch die öffentliche Darstellung ist. Nach außen werden Mindestabstände gern als Schutzversprechen verkauft. Im Planwerk selbst finden sich jedoch Ausnahmen und Absenkungen, insbesondere beim Repowering. Was als fester Schutzabstand erscheint, ist in Wahrheit keine unantastbare Grenze, sondern unter bestimmten Voraussetzungen veränderbar. Für betroffene Orte bedeutet das: Die versprochene Schutzwirkung ist weit weniger eindeutig, als häufig behauptet wird.
  • Hinzu kommt, dass selbst die Grenzen der ausgewiesenen Flächen nicht so klar sind, wie Karten und Planzeichnungen es vermuten lassen. Wenn der Mastfuß innerhalb eines Vorranggebiets steht, können andere Anlagenteile darüber hinausreichen. Die tatsächlichen Auswirkungen enden also nicht dort, wo auf dem Papier eine Linie gezogen wurde. Auch das relativiert die Behauptung, der Plan schaffe eindeutige und verlässliche Begrenzungen.
  • Besonders aufschlussreich ist zudem der Umgang mit Landschaftsbild, Kulturlandschaft und Ortsbild. Diese Belange werden nicht mit maximaler Vorsorge geschützt, sondern nur so weit berücksichtigt, wie sie den Ausbau nicht grundsätzlich gefährden. Konflikte werden damit nicht sauber gelöst, sondern vielfach in spätere Genehmigungsverfahren verlagert. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet das: Der Plan schafft keine echte Klarheit, sondern bereitet weitere Auseinandersetzungen erst vor.
  • Noch deutlicher wird die Stoßrichtung dort, wo vorsorgliche Begrenzungen gerade ausgeschlossen werden. Innerhalb der Vorranggebiete sollen bauleitplanerische Höhenbegrenzungen nicht greifen. Damit entfällt ein wichtiges Mittel, um Eingriffe in Landschaft und Sichtbeziehungen wenigstens teilweise zu begrenzen. Der Vorrang liegt erkennbar nicht auf Schonung, sondern auf technischer und wirtschaftlicher Ausnutzbarkeit.

Unser Fazit

Die Erzählung vom harmlosen „Grobsieb“ verharmlost die tatsächliche Wirkung der 2. Offenlage. Dieser Plan begrenzt den Windkraftausbau nicht konsequent. Er bündelt ihn, öffnet zusätzliche Spielräume und verschiebt Konflikte zulasten der betroffenen Bevölkerung in spätere Verfahren. Kurz gesagt: Der RROP schützt die Landschaft nicht vorrangig vor weiterer Windkraftnutzung.

 

Er organisiert den weiteren Ausbau. Die Behauptung der Ortsgemeinde Niederwallmenach ist also falsch.
IB/31.03.2026

Auszug aus dem Regionalen Raumordnungsplan mit Fokus auf VBG Nastätten
Auszug aus dem Regionalen Raumordnungsplan mit Fokus auf VBG Nastätten

Wenn Bürgerfragen unerwünscht sind: Niederwallmenach unter Druck

 

Offensichtlich haben unsere Rückfragen im Rahmen der Einwohnerversammlung im Gemeinderat – insbesondere bei der Bürgermeisterin von Niederwallmenach – zu deutlichen Reaktionen geführt. Die Ortsgemeinde hat daraufhin auf ihrer Homepage Informationen veröffentlicht, die aus unserer Sicht teilweise fragwürdig und in vielen Punkten nachweislich falsch sind.

 

Die Inhalte der Homepage der Bürgerinitiative beruhen dagegen auf überprüfbaren Fakten und sind belegbar dokumentiert. Wir werden uns nicht auf das persönliche und unsachliche Niveau der Ortsgemeinde begeben, sondern setzen auf Ihren gesunden Menschenverstand als Leser dieser Seite: Prüfen Sie die dargestellten Informationen, vergleichen Sie die Fakten und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil.

 

Da der Flyer der Bürgerinitiative vom Februar 2026 viel Aufmerksamkeit ausgelöst hat, stellen wir ihn nachfolgend erneut zur Verfügung. Aufgrund des rechtlichen Drucks, den die Ortsgemeinde auf die Bürgerinitiative ausübt, wurde der Inhalt in einigen Punkten vorsorglich angepasst.

 

Die Ortsgemeinde hat übrigens den vorschlag der Bürgerinitiative für eine Podiumsdiskussion abgelehnt. Deutlicher kann die Gemeinde nicht zum Ausdruck bringen, dass sie die Bürger nicht einbinden will.
IB/3_2026

 

ABO Energy: Nächster Paukenschlag in der Krise

Bei ABO Energy zerbricht immer mehr der schöne Schein eines geordneten Sanierungskurses. Erst verschaffen die Anleihegläubiger dem angeschlagenen Unternehmen mit großer Mehrheit eine Atempause – und nur wenige Tage später fliegt der Finanzgeschäftsführer mit sofortiger Wirkung aus dem Amt. Deutlicher kann ein Konzern kaum zeigen, wie tief die Krise tatsächlich reicht.

Der Rauswurf von Alexander Reinicke ist keine Randnotiz, sondern ein Alarmsignal. Ausgerechnet in einer Phase, in der es um das wirtschaftliche Überleben des Unternehmens geht, verliert ABO Energy seinen Finanzchef. Wer mitten in einer existenziellen Restrukturierung das für Zahlen, Finanzierung und Sanierung zentrale Vorstandsmitglied abrupt entfernt, offenbart vor allem eines: massive Spannungen und offenkundige Unruhe in der Führung.

Besonders brisant ist dabei das Verhalten des Managements. Zu den Gründen schweigt die Unternehmensspitze. Statt Offenheit und Klarheit erleben Gläubiger, Anleger und Öffentlichkeit erneut Intransparenz. Gerade in einer solchen Lage wäre Ehrlichkeit zwingend notwendig. Doch offenbar soll weiter der Eindruck von Stabilität aufrechterhalten werden, obwohl die Vorgänge im Unternehmen in eine ganz andere Richtung weisen.

 

Für kritische Beobachter verdichten sich damit die Zweifel, ob ABO Energy die eigene Krise tatsächlich im Griff hat. Die gewährte Atempause durch Gläubiger und Banken mag auf dem Papier Zeit verschaffen. Vertrauen schafft sie nicht. Im Gegenteil: Der plötzliche Abgang des Finanzchefs nährt den Verdacht, dass die Probleme bei ABO Energy weitaus größer sind, als bislang eingeräumt wird.

IB/14.03.2026

Die neusten Fotos vom Horror in Himmighofen/Kasdorf

Was als Klimaschutz verkauft wird, ist in Wahrheit ein Angriff auf unsere Natur: Tonnenweise Schotter, metertiefer Erdaushub, abgeholzte Waldflächen und zerstörte Lebensräume: Diese Bilder dokumentieren die brutale Realität des Windkraftausbaus in Himmighofen/Kasdorf. Hier wird nicht bewahrt, hier wird geopfert. Und am Ende bleibt eine verwundete Landschaft zurück, deren Schäden dauerhaft sind.
IB/01.03.2026

Exklusiv für unsere Leser: Der Song zu Himmighofen/Kasdorf als Download
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Der Wald schweigt nicht.mp3
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AboEnergy vor der Pleite?

ABO Energy hat am 26. Januar 2026 selbst öffentlich gemacht, dass das Unternehmen wirtschaftlich massiv unter Druck steht: Es wurde eine Stillhaltevereinbarung (Standstill) mit wesentlichen Finanzgläubigern geschlossen. Damit verpflichten sich Banken/Finanzpartner, vorerst keine Rechte aus möglichen Kündigungsgründen zu ziehen – ausdrücklich, damit ABO Energy Zeit gewinnt, ein Sanierungskonzept zu erarbeiten.

Gleichzeitig erwartet ABO Energy für 2025 erstmals in der Unternehmensgeschichte einen Verlust von rund 170 Mio. €. Als Ursachen nennt das Unternehmen Sonderabschreibungen, Umsatzverschiebungen und gesunkene Entwicklermargen. Wer solche Zahlen meldet und gleichzeitig in einen Sanierungsmodus schaltet, ist kein verlässlicher Partner für langfristige, kapitalkritische Windkraftprojekte!

Besonders brisant: Zur Stabilisierung soll auch die Unterstützung der Gläubiger der Anleihe 2024/2029 eingeholt werden. Die Anleihegläubiger sollen u. a. auf die „Negativerklärung“ verzichten, damit ABO Energy Sicherheiten für (Zwischen-)Finanzierungen laufender Projekte bestellen kann – ausdrücklich „um das operative Geschäft aufrechtzuerhalten“.
Das ist ein klares Signal: Finanzierung wird schwieriger – Sicherheiten werden dringender.

Wir als Bürgerinitiative haben dieses finanzielle Debakel seit Monaten angekündigt. Umso unverständlicher ist, dass die Verbandsgemeinde Nastätten nicht reagiert, sondern im Gegenteil weiterhin für das Nachrangdarlehen wirbt. In einer öffentlichen Sitzung wurde unserer Bürgerinitiative vor rund zwei Jahren von der Büroleiterin des Verbandsbürgermeisters erklärt, man habe aus der Prokon-Pleite gelernt (Prokon war damals über den Städte- und Gemeindebund als Partner ausgewählt worden). Heute zeigt sich: Offensichtlich nicht. Es besteht weiterhin ein eklatantes Know-how-Defizit zu wirtschaftlichen Risiken – sowohl in der Verbandsgemeinde als auch beim Städte- und Gemeindebund, die ABO Energy gemeinsam im Interessenbekundungsverfahren ausgewählt haben.

Und jetzt? Was passiert mit bereits gestarteten Projekten wie Welterod und Himmighofen/Kasdorf? Gerade in Sanierungsphasen drohen Verzögerungen, Umpriorisierungen, Verkäufe von Projektrechten oder Konditionsverschärfungen. Die entscheidende Frage lautet: Welche Kosten und Risiken werden am Ende auf Bürger, Kommune oder lokale Vertragspartner abgewälzt? Transparenz ist jetzt zwingend: Wer trägt Zwischenfinanzierungen, Gutachtenkosten, Nacharbeiten, Rückabwicklung – und wer haftet, wenn ein Projekt stockt oder scheitert?

Unsere Forderung ist klar: Sofortige Neubewertung der Zusammenarbeit, Offenlegung der wirtschaftlichen Lage je Projekt und Stopp jeder Werbung für hochriskante Finanzprodukte wie Nachrangdarlehen, solange ein Projektierer selbst im Sanierungsmodus ist.

IB/29.01.2026  

Was bewegt derzeit die Windkraftprojektierer?

 

Die Windkraftprojektierer entfalten derzeit eine unübersehbare Hektik und versuchen, Windkraftprojekte mit aller Gewalt voranzutreiben. Was bewegt die Projektierer dabei? Was sind die Hintergründe?

 

Die BINU hat hierzu eine neue Broschüre erstellt, die Sie nachfolgend herunterladen können.

IB/0126

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Was bewegt die Projektierer
EEG_EU_Beihilferecht_Onshore_Wind.pdf
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ABO Energy strauchelt weiter

Am 15.01.2026 hat ABO Energy seine Jahresprognose bereits zum zweiten Mal deutlich nach unten korrigiert. Nun rechnet das Unternehmen für das Jahr 2025 mit einem Verlust von rund 170 Mio. Euro. Noch im Dezember war „nur“ ein Fehlbetrag von 95 Mio. Euro angekündigt worden. Über diese erste Gewinnwarnung haben wir bereits ausführlich berichtet.

Der Projektierer, der im vergangenen Jahr im Rahmen eines sogenannten Interessenbekundungsverfahrens unter fachkundiger Leitung der Verbandsgemeindeverwaltung Nastätten und der „Experten“ des Städte- und Gemeindebunds – unter Ausschluss der Öffentlichkeit – ausgewählt wurde, gerät damit immer stärker ins Straucheln. Offenbar haben sich die Verantwortlichen auf Verwaltungsebene erneut von schönen Bildern, Hochglanzfolien und großen Versprechen blenden lassen, ohne die wirtschaftlichen Zahlen ernsthaft zu prüfen. Nach der Prokon-Pleite im Jahr 2014, die nur dank der Fachkenntnis eines Vertreters der Bürgerinitiative und damaligen Gemeinderats ohne Schaden für die Verbandsgemeinde blieb, droht nun ein echtes Desaster. Die entscheidenden Fragen lauten:

  • Was passiert mit den laufenden Projekten in Himmighofen/Kasdorf und in Welterod?
  • Was wird aus weiteren, bereits weit vorangetriebenen Projekten in der Verbandsgemeinde?
  • Und was geschieht mit dem vom Verbandsbürgermeister Güllering und der Bürgermeisterin von Himmighofen propagierten hochriskanten Nachrangdarlehen dieses Unternehmens?

Als Hauptgrund für den massiven Verlust nennt ABO Energy selbst erneut die verschlechterten Rahmenbedingungen bei den Wind-an-Land-Auktionen in Deutschland. Überzeichnete Ausschreibungen, harter Konkurrenzdruck und deutlich gesunkene Einspeisevergütungen hätten dazu geführt, dass Projekte verschoben werden mussten und zusätzlich hohe Sonderabschreibungen anfielen.

Schon bei der vorherigen Gewinnwarnung hatte ABO Energy auf genau diese strukturellen Probleme hingewiesen – Probleme, für die auch absehbar keine tragfähige Lösung in Sicht ist. Die hochsubventionierte Windkraftbranche hat sich damit zunehmend selbst den Ast abgesägt, auf dem sie sitzt. Es spricht vieles dafür, dass auch in den kommenden Jahren weitere Verluste drohen.

 

Vor diesem Hintergrund wirkt es verantwortungslos, Bürgerinnen und Bürgern Beteiligungsmodelle und Nachrangdarlehen eines wirtschaftlich schwer angeschlagenen Projektierers als „Chance“ zu verkaufen. Wer jetzt noch von sicheren Beteiligungen und stabilen Projekten spricht, ignoriert bewusst die Realität der Zahlen. Es ist höchste Zeit für die Verbandsgemeindeverwaltung Nastätten, das Abenteuer ABO Energy zu beenden.
IB/18.01.2026

Auch wir waren dabei

Am Sonntag, 11. Januar, haben sich in Boppard zahlreiche Bürgerinitiativen zu einer Protestveranstaltung versammelt. Der Protest richtete sich gegen die weitere Ausweisung von Flächen für Windkraftanlagen im Hunsrück. Die Kundgebung fand vor der Stadthalle Boppard statt – zeitgleich mit dem Neujahrsempfang von Bündnis 90/Die Grünen Rhein-Hunsrück im Gebäude.

Als Gast war die rheinland-pfälzische Umweltministerin Katrin Eder anwesend. Sie wurde von den anwesenden Bürgerinitiativen mit einer „roten Karte“ und lautstarken Unmutsbekundungen empfangen. Auch die Bürgerinitiative Niederwallmenach und Umgebung war vor Ort vertreten und wurde im Rahmen der Veranstaltung offiziell begrüßt.
IB/11.01.2026

Beteiligung am Windpark Welterod: Ein Flop?

 

In der Verbandsgemeinde Nastätten wird seit Herbst 2025 ein Bürgerbeteiligungsangebot im Umfeld der Windparkplanungen Welterod sowie Himmighofen-Kasdorf öffentlich beworben – unter anderem über die Kanäle der Verbandsgemeinde und durch den Bürgermeister Jens Güllering. 

Kern des Angebots ist ein Nachrangdarlehen (Mindestbetrag 500 Euro, Maximalbetrag 10.000 Euro) mit 6,5 % Zinsen p.a. und Laufzeit bis 31.12.2031.

 

Plötzlicher Kurswechsel: Zeichnung wird verschoben

Während in der öffentlichen Kommunikation zunächst eine Zeichnung bis 31. Januar 2026 im Raum stand, hat ABO Energy am 6. Januar 2026 auf der Projektseite zur VG Nastätten ein Update veröffentlicht: Aus „organisatorischen Gründen“ solle zunächst nur eine unverbindliche Interessensbekundung erfolgen – bis Ende März 2026; eine tatsächliche Zeichnung werde voraussichtlich erst ab April 2026 möglich sein. 

 

Wofür ist das Geld gedacht – und was hat das mit Welterod zu tun?

Besonders problematisch: Auf der Beteiligungsplattform zur „Verbandsgemeinde Nastätten“ wird ausdrücklich beschrieben, dass der Emissionserlös ausschließlich dazu dienen soll, Planungskosten für die Windparks „Eichkopf“ und „Lindlar“ zu übernehmen – „weitere Anlageobjekte bestehen nicht“. Gleichzeitig wird das Angebot in der Außendarstellung mit den Windparks in der VG Nastätten (u.a. Welterod) verknüpft.

 

Das führt zu einer zentralen Frage: Finanzieren Bürgerinnen und Bürger aus unserer Region am Ende nicht „ihren“ Windpark – sondern vor allem Projektentwicklung an anderen Standorten?

 

Das Risiko steht schwarz auf weiß: Nachrangdarlehen kann Totalverlust bedeuten

Unabhängig von der Standortfrage gilt: Bei Nachrangdarlehen handelt es sich nicht um ein Sparprodukt. Auf der Plattform findet sich der gesetzliche Warnhinweis, dass der Erwerb „mit erheblichen Risiken verbunden“ ist und zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen kann. In Anbetracht der schlechten bilanziellen Lage der Abo Energy ist dies kein unrealistisches Szenario.

 

Fazit der Bürgerinitiative

Dieses „Beteiligungsangebot“ ist aus unserer Sicht vor allem eines: ein hochriskantes Finanzierungsinstrument, dessen Ausgestaltung und Kommunikation Fragen aufwirft.

 

Unsere Empfehlung an Bürgerinnen und Bürger: Finger weg!

IB/08.01.2026

Dokumentarfilm "Windkraftfreie Natur" mit der BINU

 

Auch die BINU ist durch ihren Vertreter Ingo Bauer als Interviewpartner an dem deutschlandweiten Filmprojekt „Windkraftfreie Natur“ beteiligt. Vom Standort Maria Ruh aus wird aufgezeigt, wie die Welterbestätten Oberes Mittelrheintal, Bad Ems – Great Spa Town of Europe und der Obergermanisch-Raetische Limes durch die Windkraftprojekte in den Verbandsgemeinden Nastätten, Loreley-Braubach sowie in der Stadt Lahnstein in ihrem Charakter massiv bedroht und unwiederbringlich zerstört werden.

Das Filmstudio IN DIE GENE ist derzeit zwischen Schwarzwald und Insel Rügen, zwischen Lausitz und Ostfriesland unterwegs und dreht an Schauplätzen der Naturzerstörung – sowohl dort, wo sie bereits stattgefunden hat, als auch dort, wo sie erst geplant ist. Entstehen soll ein hochwertiger, abendfüllender Dokumentarfilm, den das Studio gemeinsam mit zahlreichen Bürgerinitiativen, Wissenschaftlern, Ärzten, Naturschützern und unmittelbar Betroffenen auf die Leinwand bringt.

 

Der Film ist parteipolitisch unabhängig, von keiner anderen Lobby als der Natur selbst getragen und macht ausschließlich auf die massiven, naturzerstörerischen Folgen der sogenannten Energiewende aufmerksam. Zugleich soll er Mut machen und dazu ermutigen, dass sich immer mehr Menschen engagiert und friedlich für die Gesundheit und die Schönheit unserer Natur einsetzen.

IB 10.12.2025

ABO Energy: Wirtschaftliche Probleme und Risiken für unsere Region

ABO Energy hat erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten eingeräumt und seine Gewinnprognose für 2025 auf einen hohen Verlust von -95 Millionen Euro korrigiert. Statt eines erwarteten Millionengewinns müssen nun Projektwerte abgeschrieben und geplante Einnahmen deutlich nach unten angepasst werden. Diese Entwicklung zeigt, dass ABO Energy aktuell kein finanziell stabiler Partner für weitreichende Windkraftprojekte ist.

Trotz dieser Risiken haben Gemeinden in der Verbandsgemeinde Nastätten auf Empfehlung der Verbandsgemeindeverwaltung Verträge mit ABO Energy abgeschlossen, ohne die wirtschaftlichen Gefahren ausreichend zu prüfen. Unsere Bürgerinitiative hat wiederholt auf die bilanziellen Risiken und die unsichere Projektstruktur von ABO Energy hingewiesen.

Die Verwaltung hat offenbar (erneut) kein ausreichendes Knowhow im Umgang mit Unternehmenszahlen gezeigt und sich stattdessen auf Versprechen zu Renditen, Beteiligungen und kommunalen Vorteilen verlassen. Die Bilanz von ABO Energy wird hauptsächlich durch Forderungen gegen verbundene Unternehmen gestützt, die nun in großem Umfang wertberichtigt werden. Einem verantwortungsvollen Bilanzleser wären diese Risiken frühzeitig aufgefallen.

Das Verhalten der Verbandsgemeindeverwaltung und der betroffenen Gemeinden ist aus unserer Sicht grob fahrlässig im Umgang mit öffentlichen Geldern. Ob vertragliche Sicherheiten, Ausstiegsklauseln oder Risikopuffer vereinbart wurden, ist uns als Bürgern mangels Transparenz nicht bekannt. Die Fahrlässigkeit gilt übrigens auch für das ohnehin schon risikobehaftete hochverzinsliche Nachrangdarlehen der ABO Energy, welches vom Verbandsbürgermeister Güllering als Beteiligung der Bürger an der sog. Energiewende angepriesen wurde. Hier muss man hoffen, dass noch niemand dieses Darlehen gezeichnet hat.

 

Die aktuelle Entwicklung zeigt, wie schnell vermeintlich sichere Windkraftprojekte wirtschaftlich scheitern können. Unsere Warnungen wurden in allen Punkten bestätigt. Daher fordern wir: Keine weiteren Windkraftprojekte in unserer Region!
IB 28.11.2025

Windpark Himmighofen-Kasdorf - So sieht der Klimaschutz in der Realität aus

Wir danken allen rücksichtslosen Kommunalpolitikern und der AboEnergy dafür, dass unsere Zukunft zerstört wird. Die einzelnen Etappen des Industrieparks in Himmighofen-Kasdorf kann man im nachfolgenden Video betrachten.

Hier sieht man die gigantischen Flächen, die für jeweils 1 Windrad benötigt werden. Die Zuwegungen kommen noch dazu.

ABO Energy bleibt auf eigenen Windrädern sitzen

Offenbar findet die ABO Energy keine ausreichenden Käufer mehr für ihre Wind- und Solarparks – und sieht sich nun gezwungen, die Projekte selbst zu betreiben. Nach über 30 Jahren als reiner Projektentwickler will das Unternehmen plötzlich zum „Independent Power Producer“ werden. Was nach strategischer Erweiterung klingt, deutet in Wahrheit auf Absatzprobleme hin: Der Markt ist gesättigt, Investoren finden genug andere Angebote. Zwar verweist die Geschäftsführung auf „Synergien“ und „neue Chancen“, doch zwischen den Zeilen steht, dass es an Kapital und Partnern mangelt. Ohne neue Investoren und frisches Geld dürfte der Aufbau eines eigenen Bestandsportfolios kaum gelingen. Die einstige Erfolgsstory des Projektentwicklers droht sich nun zum Selbstzweck zu wenden – weil ABO Energy seine Windparks schlicht selbst abnehmen muss.
IB 15.10.25

Welterod zeigt: So sieht die „ökologische“ Energiewende wirklich aus

Was als „grüne Zukunft“ verkauft wird, entpuppt sich vor Ort als großflächige Industrieanlage im Wald. Am Beispiel Welterod wird sichtbar, wie rücksichtslos Natur- und Landschaftsschutz der Windkraftnutzung untergeordnet werden.

 

Was vor Ort geschieht
In Welterod entsteht ein hochversiegeltes Industrieareal: Wälder werden gerodet, breite Schneisen geschlagen, große Freiflächen geschaffen und sogar ganze Feldränder und Böschungen abgetragen. Diese massiven Eingriffe hinterlassen dauerhafte ökologische Schäden – mitten in einem sensiblen Naturraum.

 

Warum das problematisch ist

 

  • Flächenfraß & Versiegelung: Betonfundamente, Zuwegungen und Kranstellflächen zerstören wertvolle Waldböden – auf Jahrzehnte.
  • Klima- und Mikroklimaeffekte: Freigestellte, aufgewärmte Flächen werden zu lokalen Hitzezonen und bieten größere Angriffsflächen für Stürme.
  • Arten- und Landschaftsschutz: Der vermeintlich „grüne“ Ausbau frisst genau das, was er schützen sollte: Lebensräume, Waldrandstrukturen, Biotope
  • Ökologische Schieflage: Statt echte Alternativen und Einsparpotenziale zu heben, wird eine Industrialisierung des Waldes als „ökologisch“ etikettiert.

 

Unser Fazit
Welterod ist das Ergebnis politischer Entscheidungen – vor Ort und im Land. Die Verbandsgemeinde Nastätten und die Gemeinde Welterod tragen Verantwortung dafür, dass ein sensibler Naturraum faktisch in eine Industriezone umgewandelt wird. Anstatt den Schutz von Wald, Böden und Arten zur Richtschnur zu machen, wurde der Weg für maximale Eingriffe frei geräumt. Bürgerhinweise und ökologische Einwände blieben Nebensache, Abwägung wurde zur Formsache.

Die Landespolitik in Rheinland-Pfalz liefert dazu die Steilvorlage: Unter dem Label „Energiewende“ werden Ausbauziele gesetzt, die Waldflächen dem Windkraft-Ausbau unterordnen. So entsteht ein politischer Druck, der handlungsunfähige Kommunalpolitiker in die Rolle von Umsetzern einer vorentschiedenen Linie drängt – mit absehbaren Schäden vor Ort. Das Ergebnis sieht man in Welterod: Versiegelung, Rodung, Zerschneidung der Landschaft – dauerhaft im Boden einbetoniert.

Auch die Kommunalpolitik macht es sich zu leicht, wenn sie dieses Projekt als „ökologisch“ verkauft. Wer angesichts der sichtbaren Eingriffe von Klimaschutz spricht, verdreht die Realität vor Ort: Zahlen werden bedient und mit Landschaften bezahlt. Welterod steht exemplarisch für eine Politik, die Akzeptanz predigt und Naturverbrauch praktiziert. Das ist kein Fortschritt, sondern ein ökologischer Offenbarungseid – sichtbar, hörbar und messbar auf Jahrzehnte.
IB 28.09.2025

Eine riesige Waldfläche von fast 17.000 qm wurde dem Erdboden gleich gemacht.

Quelle: Ingo Bauer
Quelle: Ingo Bauer

 

Verbandsgemeinderatssitzung am 10.04.2025 zur Windkraft beschließt massive Flächenerweiterung

Einige Tage nach der Veranstaltung wurde auch der Verbandsgemeindebürgermeister Güllering interviewt. Seine Sichtweise zeigt die Kontroverse auf, denn offensichtlich verfolgt er eine eigene Agenda und wäscht seine Hände in Unschuld, während er die Verantwortung auf die Gemeinden abwälzt.

 

Güllering erläuterte in dem Interview, dass durch den Flächennutzungsplan ein Wildwuchs der Windkrafträder vermieden werden soll. Der am 10. April 2025 vom Verbandsgemeinderat gefasste Planaufstellungsbeschluss erweitert die bereits riesige Fläche für Windkraft "in einer überschaubaren Größe". Was er jedoch nicht erwähnte und damit den Bürgerinnen und Bürgern vorenthielt, ist, dass die Fläche um 25 % vergrößert wird, was annähernd einer Fläche von 70 Hektar entspricht. Alleine Kasdorf will die Fläche um 47 Hektar vergrößern, um angeblich nur zwei bis drei Windräder zu bauen. Tatsächlich könnte durch den Beschluss Platz für 10 bis 15 Windräder geschaffen worden sein. Insgesamt passiert also gerade das, was die Bürgerinitiative seit langer Zeit befürchtet: Durch den Flächennutzungsplan und die jetzt beschlossene Erweiterung entsteht ein Wildwuchs an Windrädern. Überall sollen die Windräder gebaut werden und unsere Heimat wird zerstört.

 

Güllering schätzt seine Bevölkerung offensichtlich als naiv ein. Nach seinen Worten hätte die Verbandsgemeinde nichts von den Pachteinnahmen, wobei er vergisst, dass die Verbandsgemeinde aus der Umlage profitiert. Mit dem Beschluss wäre laut Güllering "weder ein Windrad gebaut noch ein Bauantrag gestellt". Auch hier verheimlicht er, dass er damit gerade die Voraussetzungen für die Bauanträge geschaffen hat. Abo Energy scharrt bereits im Hintergrund mit den Hufen und setzt Güllering offensichtlich massiv unter Druck.

 

Aus Sicht der Bürgerinitiative stellt sich die Frage, ob Güllering mit seinem Amt überfordert ist. Wir sollten dies kritisch hinterfragen und unser Urteil bei der nächsten Bürgermeisterwahl fällen.

IB 19.04.2025

 

Der tägliche Blick auf die Defizite der sog. Energiewende und die Lügen der Windkraft-Lobby

Am kommenden Donnerstag um 19.00 Uhr wird der Verbandsgemeinderat Nastätten im Dorfgemeinschaftshaus in Gemmerich eine wichtige Entscheidung fällen: Unter dem Tagesordnungspunkt 8 geht es um die 23. Änderung des Flächennutzungsplans der VG Nastätten. Dabei sollen über die isolierte Positivplanung zusätzliche Windkraftflächen in den Gemarkungen Kasdorf, Oberwallmenach und Rettershain ausgewiesen werden.

  

Worum geht es?

 

Der Flächennutzungsplan (FNP) zur Windkraft von 2014, der von der BINU über die Kommunalaufsicht angefochten wurde, liegt seit Jahren zur Entscheidung bei der SGD bzw. ADD. Die VBG Nastätten betrachtet ihn jedoch als rechtskräftig und vermarktet derzeit die Flächen. Mit der isolierten Positivplanung sollen nun die potenziellen Windkraftflächen über die ursprünglich geplanten Flächen hinaus vergrößert werden, wobei Rettershain bisher keine Windkraftfläche hatte.

 

Der FNP aus 2014 hatte bisher geregelt, an welchen Stellen Windkraftanlagen gebaut werden dürfen. Die alte Ampelkoalition hatte nun aber genau diese Einschränkung durch die isolierte Positivplanung ausgehebelt. Weitestgehend unabhängig von den Festlegungen des FLNP können also jetzt zusätzliche Flächen für Windkraftanlagen ausgewiesen werden, bei denen es nach dem BauGB kaum Anforderungen an den Vorhabenträger (VG Nastätten) gibt.

 

Dem Grunde nach hat die Verbandsgemeinde damit freie Hand, die bisher geregelten Windkraftflächen zu vergrößern oder komplett neu zu bestimmen. Sie ist dabei weitgehend befreit von den Festlegungen eines FNP, sofern die Flächen um nicht mehr als 25 % vergrößert werden. Genau dies scheint die VG Nastätten anzustreben. Flächen, die man damals aus guten Gründen und nach intensiver Prüfung z.B. wegen Anforderungen an Wohnverhältnisse, Arten- und Naturschutz oder Denkmalschutz im Rahmen der (behördlichen) Restriktionsanalyse als Windkraftfläche ausgeschlossen hatte, können nun also für die Windkraft genutzt werden. Die Bürgerinnen und Bürger werden hier nicht eingebunden, sondern es wird über unsere Köpfe hinweg entschieden.

ca. 50 Bürgerinnen und Bürger (hier: Bildausschnitt) zeigten spontan ihren Unmut zu Beginn der Versammlung. Seitens des Verbandsgemeinderats stand niemand Rede und Antwort.
ca. 50 Bürgerinnen und Bürger (hier: Bildausschnitt) zeigten spontan ihren Unmut zu Beginn der Versammlung. Seitens des Verbandsgemeinderats stand niemand Rede und Antwort.

Verbandsgemeinderat winkt Flächenerweiterung ohne Diskussion durch – fatale Entscheidung mit weitreichenden Folgen

 

Wie befürchtet, hat der Verbandsgemeinderat mit lediglich zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen die Flächenvergrößerung für Windkraftanlagen durchgewinkt – ohne jegliche Rückfrage oder Diskussion. Diese Vorgehensweise spricht Bände über dieses Gremium.

 

Besonders sinnbefreit und problematisch ist die Argumentation von VG-Bürgermeister Güllering, der behauptet, der Verbandsgemeinderat müsse sich dem Votum der Ortsgemeinderäte von Oberwallmenach, Rettershain und Kasdorf anschließen. Diese Interpretation ist nicht nur irreführend, sondern ignoriert eine zentrale Tatsache: Es handelt sich bei den geplanten Windkraftanlagen um gigantische, 270 Meter hohe raumbedeutsame Industrieanlagen, die weit über die betroffenen Gemeinden hinaus die Landschaft prägen und Naturräume unwiderruflich zerstören. Das in den Zeiten des Klimawandels und der Wasserknappheit wertvolle Wälder abgeholzt werden sollen, ist irrsinnig und geht zu unseren Lasten bzw. zu Lasten unserer Kinder. Diese Entscheidungen auf Ebene der Verbandsgemeinde und der Ortsgemeinden sind verantwortungslos. Sie betreffen eine gesamte Region und hätten eine differenzierte, transparente Debatte verdient. Stattdessen wurde der Weg des geringsten Widerstands durch den Verbandsgemeinderat unter Führung von Güllering gewählt.

IB 10.04.2025

 

Die folgende Fläche in Oberwallmenach/Lipporn ist u.a. betroffen, d.h. die geplanten Änderungen sind massiv und ein Schlag gegen die Umwelt:

Weitere Hinweise erhalten Sie auf der Seite der geplanten Windkraftflächen.

Netzbetreiber schlagen Alarm: Deutsche Stromversorgung aus der Balance

NW, 19. März 2025 – Der Netzbetreiber 50Hertz hat am 10. März eine alarmierende Nachricht veröffentlicht: Die deutsche Stromversorgung leidet nicht unter zu geringen Ökostromkapazitäten, sondern unter zu hohen. Die Netze sind regelmäßig überfordert, wenn viel Sonne scheint und viel Wind weht. In Phasen mit zu wenig Solar- und Windkraft (Dunkelflauten) muss Elektrizität importiert werden – darunter auch Kohle- und Kernkraft –, oder deutsche fossile Kraftwerke müssen einspringen. Diese Umwege kosten viel Geld, belasten die Netze und auch die Umwelt.

Ein weiteres Problem ist, dass die Ökostromproduzenten kaum Anreize dafür haben, die Energie am rechten Ort und zur rechten Zeit einzuspeisen, da sie ihre feste Vergütung unabhängig von Standort und Strombedarf erhalten. Derzeit bekommen Betreiber von Windrädern und Solaranlagen in Deutschland einen staatlich garantierten Mindestabnahmepreis für ihren Strom. Zu Zeiten, an denen der Marktpreis niedriger oder kurzzeitig sogar negativ ist, leistet der Staat eine Ausgleichszahlung, die die Differenz zum Garantiepreis wettmacht. Diese sogenannte Marktprämie wird aus dem Bundeshaushalt bezahlt und kostet den Steuerzahler allein dieses Jahr voraussichtlich rund 17 Milliarden Euro, was ein gigantischer Betrag in Anbetracht der aktuellen Haushaltslage und der Suche nach Einsparpotenzialen ist.

Die klare Botschaft der Netzbetreiber ist, dass der unkontrollierte Ausbau des Ökostroms gestoppt werden muss, mehr Flexibilität im System benötigt wird und die Möglichkeit zum Stromtransport geschaffen werden muss.

Die BINU fordert die Politik dazu auf, den ungezügelten Ausbau mit Ökostrom umgehend zu stoppen und den tatsächlichen Bedarf zu berücksichtigen. Dabei ist auch die Subventionierung über die Marktprämie umgehend zu stoppen.

 

IB/19.03.2025

Größenvergleich einer 30m hohen Kirche mit einer 270m hohen Windkraftanlage
Größenvergleich einer 30m hohen Kirche mit einer 270m hohen Windkraftanlage

STOPPT die Zerstörung einer der schönsten Kulturlandschaften Deutschlands

Die Stadt Lahnstein plant gemeinsam mit dem Energieversorger EVM und weiteren Gemeinden einen Windpark mit 16 Anlagen, jede 270 m hoch. Das Projekt soll im Jahr 2028 abgeschlossen sein, entsprechende Verträge sind bereits unterzeichnet. Zusammen mit den 6 geplanten Anlagen in Dachsenhausen, den bereits 4 genehmigten Anlagen in Himmighofen und 5 beantragten Anlagen in Oberwallmenach zeichnet sich hier auf brutale Art und Weise ab, was entstehen soll: Die Anlagen werden direkt an der Außengrenze des Rahmenbereiches UNESCO-Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal, unmittelbar auf dem UNESCO-Weltkulturerbe Obergermanisch-Raetischer Limes und vor der Welterbestätte Bad Ems gebaut! Wertvolle Sichtachsen z.B. zur Marksburg, zum Allerheiligenberg, zur Burg Lahneck, zum Kurpark Bad Ems und zur Loreley werden zerstört. Riesige Waldflächen müssen gerodet werden und selbst vor dem Heilquellenschutzgebiet von Bad Ems wird kein Halt gemacht.

 

Die bedrohten Stätten sind Zeugen unserer gemeinsamen Geschichte und Kultur, die Jahrhunderte überdauert haben. Sie verdienen unseren Schutz. Das Bündnis Kulturlandschaft Romantischer Rhein und weitere Bürgerinitiativen haben zum Widerstand gegen den Bau aufgerufen und den Kontakt zur Stadt Lahnstein, zur Landesregierung von Rheinland-Pfalz und zur UNESCO gesucht. Während die Landesregierung abwiegelt, zeigt sich die UNESCO besorgt. Sie wird das Thema auf ihrer 47. Weltkonferenz im Juli 2025 in Sofia diskutieren.

 

Auch die NaturschutzInitiative e.V. (NI) hat in ihrem aktuellen Newsletter den Windkraftausbau in den UNESCO Welterbestätten (Mittelrheintal, Bad Ems, Limes) thematisiert. Der Artikel ist auf der Homepage der NI zu finden bzw. kann über diesen Link abgerufen werden.

 

Weitere Informationen finden Sie auf dieser Homepage unter den Bürgergruppen.

 

Wie die Landschaft aussehen wird, können Sie auf den nachfolgenden Bildern erkennen.

Das erste Banner ist seit dem 16.04.2025 am Ortseingang Niederwallmenach gestellt und grüßt die Fahrer aus Richtung Oberwallmenach
Das erste Banner ist seit dem 16.04.2025 am Ortseingang Niederwallmenach gestellt und grüßt die Fahrer aus Richtung Oberwallmenach

Zerstören die Lahnsteiner Windräder die Heilquellen in Bad Ems?

Wie man auf der nachfolgenden Karte unschwer erkennen kann, planen die EVM und die Stadt Lahnstein die Windräder nicht nur unverfroren in den 3 Welterbestätten (Mittelrheintal, Limes und Bad Ems), sondern sie zeigen auch keinen Skrupel davor, die Schutzzone der Heilquellen von Bad Ems zu ignorieren. Dies trifft zumindest auf 8 der 16 Windräder zu.

Diese Heilquellen stehen unter einem besondern Schutz nach den Richtlinien für Heilquellengebiete. Dort soll z.B. gerade auch der Umgang mit wasserschutzgefährenden Stoffen, wie sie z.B. in den Getrieben der Windkraftanlagen verwendet werden, verhindert werden.

Illegale Baumfällungen in Dachsenhausen?

Werden in Dachsenhausen bereits Rodungsarbeiten im Wald durchgeführt, obwohl keine Baugenehmigung für die Windindustrieanlagen vorliegen? Weder das zuständige Forstamt noch die SGD Nord oder die Kreisverwaltung wollen etwas davon wissen. Das nachfolgende Video ist aber ein eindeutlger Beweis. Hier werden auf kriminelle Art und Weise offensichtlich bereits Fakten geschaffen.

Dachsenhausen wehrt sich gegen die Windräder

Nachdem sich der Gemeinderat kürzlich für den Bau von Windindustrieanlagen entschieden hat, wehren sich nun die Bürgerinnen und Bürger von Dachsenhausen gegen die geplante Waldvernichtung und Zerstörung ihres Umfelds. Nach dem Wunsch des Projektierers Iterra sollen in dem Wald von Dachsenhausen fünf bis 6 Windindustrieanlagen gebaut werden. Damit wird nicht nur ein Trinkwassersammelgebiet massiv bedroht, sondern die Heimstatt von unzähligen Tierarten und Pflanzen sowie das Naherholungsgebiet für viele Koblenzer und Lahnsteiner wird vernichtet.

 

In einer Informationsveranstaltung der Fa. Iterra in diesem Jahr wurden die Bedenken der anwesenden Bürgerinnen und Bürger ins Lächerliche gezogen und mit Halbwahrheiten argumentiert. Als Reaktion darauf fanden sich unmittelbar im Anschluss an diese Veranstaltung empörte Bürgerinnen und Bürger zusammen, um sich gemeinsam gegen die Pläne der Fa. Iterra und des Gemeinderates zu wehren. Sie gründeten die Bürgerinitiative für Flora und Fauna Dachsenhausen (https://www.biff-dachsenhausen.info), die auch von der Bürgerinitiative Niederwallmenach und Umgebung (BINU) unterstützt wird. Zusammen mit dem kürzlich auch von der BINU mit gegründeten Bündnis Kulturlandschaft Romantischer Rhein bildet sich nun eine immer breiter werdende Front gegen die Zerstörung der Natur, der Biodiversität und des Wohnumfeldes in unserer Kulturlandschaft.

Am 12.07.2024 haben sich Vertreter der verschiedenen Bürgerinitiativen im Rathaus in Dachsenhausen getroffen und das weitere Vorgehen durchgesprochen (vgl. Foto unten).

Treffem der Vertreter der Bürgerinitiativen am 12.07.2024 in Dachsenhausen
Treffem der Vertreter der Bürgerinitiativen am 12.07.2024 in Dachsenhausen
Geplante WKA-Standorte Dachsenhausen (Quelle; BINU)
Geplante WKA-Standorte Dachsenhausen (Quelle; BINU)
Quelle: BINU - Windkraftstandorte innerhalb des Welterbebereichs
Quelle: BINU - Windkraftstandorte innerhalb des Welterbebereichs
Hinweisschild im Wald von Dachsenhausen
Hinweisschild im Wald von Dachsenhausen
Unsere Mitgliedschaften
Weitere Informationen erhalten Sie hier: http://naturschutz-initiative.de/
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