Rheingau

Vielfältige Informationen zum Thema Windenergie im Rheingau erhalten Sie über die Homepage der Bürgerinitiative Naturpark statt Windpark Stephanshausen, auf die wir hier gerne verweisen.

Lorch sieht es endlich ein!

Wie heute (20.09.2017) in der FAZ zu lesen war, ist der Windpark auf dem Ranselberg endgültig gescheitert. Die ENBW hat ihren Vertrag mit der Stadt Lorch über einen Windpark gekündigt. Die ENBW hat drei Gründe angeführt:

 

  • Die tatsächlich gemessenen Windgeschwindigkeiten lägen unterhalb der bisherigen Annahmen
  • Die Einspeisevergütungen für Windstrom im Binnenland seien deutlich gesunken
  • Durch die kritische Stellungnahmen des Denkmalschutzes und der Unesco sei der Zeitpunkt für eine bestandskräftige Genehmigung durch das Regierungspräsidium nicht mehr absehbar

 

Es ist erstaunlich, dass die ENBW erst jetzt bemerkt hat, dass auf dem Ranselberg die Windgeschwindigkeiten nicht ihren ursprünglichen Annahmen entsprochen haben. Dieses Argument erscheint vorgeschoben. Aus Sicht der Bürgerinitiative ist zumindest das Ergebnis zu begrüßen. Vor allem bleibt das Weltkulturerbe durch diese Entscheidung erhalten.

 

Wichtig ist jetzt, dass auch der Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde Nastätten, der ebenfalls Flächen und eine Windkraftbebauung im Rahmenbereich des Weltkulturerbes vorsieht, zurückgezogen wird.

 

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Lorch Windkraft- Interviewantwort 08.09.17 MP Bouffier zur UNESCO-Entscheidung
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Hessen: Entwurf Teilplan Erneuerbare Energien setzt sich über alle Bedenken hinweg

Wieder einmal muss man feststellen, dass der Schutz von Mensch, Natur und Kulturgütern in Hessen keine Rolle zu spielen scheint. Die Grünen-Politikerin Lindscheid hat einen neuen Entwurf des Teilplans veröffentlicht, der erneut Flächen für den Bau von Windrädern im Rheingau und auf dem Taunuskamm vorsieht. Sie hält offensichtlich verbissen an ihrer Doktrin fest. Rechtsgutachten, Behördengutachten, Stellungnahmen usw. werden von ihr ignoriert. Es ist erschütternd zu sehen, wo überall Windflächen ausgewiesen werden. Wenn Sie sich selbst ein Bild machen wollen, finden Sie hier nähere Informationen.

 

 

Der Verein Pro Kulturlandschaft Rheingau e.V. hat folgendes Schreiben veröffentlicht:

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FAZ v. 08.10.2016
FAZ v. 08.10.2016

Transport der Lorcher Windräder durch die VBG Nastätten

Wie aus der nachfolgenden Karte ersichtlich, plant EnBW tatsächlich, die Windräder von Lorch durch die VBG Nastätten über die Strecke Nastätten, Lautert, Rettershain zu transportieren. Dort sollen sie im Rahmenbereich des Welterbes aufgestellt werden. Nachdem die VBG Loreley nun den Welterbestatus durch die Ablehnung ihrer Windkraftpläne schützt, scheinen die Verantwortlichen von Lorch auf den Welterbestatus keinen Wert zu legen. Hierüber werden wir Sie in der nächsten Zeit weiter informieren.

Anfahrtskizze zum Transport der Windräder (rechte Karte: Quelle EnBW)
Anfahrtskizze zum Transport der Windräder (rechte Karte: Quelle EnBW)
Rhein-Lahn-Zeitung v. 30.10.2015
Rhein-Lahn-Zeitung v. 30.10.2015
Rheingau / Kemmenau:
Die nachfolgende Presseerklärung der BI Naturpark statt Windpark Stephanshausen wurde am 22.10. an die ENBW versandt. Die von der BI monierten Sachverhalte kennen wir aus der Informationsveranstaltung der ENBW in Kemmenau sehr gut. Auch dort konnte die ENBW kein schlüssiges Konzept vorweisen und auch dort werden den Bürgern Informationen vorenthalten. Die original Presseerklärung nebst vielen zusätzlichen Informationen erhalten Sie über den nachfolgenden Link: (IB)
FAZ v. 21.10.2015
FAZ v. 21.10.2015
Bildzeitung v. 07.10.2015
Bildzeitung v. 07.10.2015
Newsletter v. 06.10.2015
Newsletter v. 06.10.2015

Auch hier wieder ein gutes Beispiel, wie die Bevölkerung mit falschen und unzureichenden Informationen versorgt wird.

FAZ v. 30.09.2015
FAZ v. 30.09.2015
Wiesbadener Kurier v. 17.09.2015
Wiesbadener Kurier v. 17.09.2015
FAZ v. 05.09.2015
FAZ v. 05.09.2015

Wie aus dem beigefügten Artikel der FAZ zu entnehmen ist, fanden Anfang September in Heidenrod Übungen an den dortigenWindrädern statt. Aus diesem Artikel ist klar erkennbar, dass Windräder auch hier eine andere Seite haben: Sie bedingen teure Investitionen in die Ausstattung der Feuerwehren! Haben dies VBG-Bgm. Groß und seine Anhänger oder die Verantwortlichen in den Verbandsgemeinden Nassau und Bad Ems berücksichtigt? Wir bezweifeln dies.


Die Ausstattungen der Feuerwehren zahlen ohnehin wieder die Steuerzahler und weder die NIDAG, die AboWind oder sonstige Betreiber.